Mittwoch, 4. Juli 2018

SOS Aktion Bettdecken - Part II

Nun hatten wir also, wie letzte Woche berichtet zu unserer eigenen Überraschung eine recht große Summe Spendengelder in unseren Händen. Obendrein erwies sich der Kontakt einer Freundin zu einer Textilfirma  als Glücksfall. Warum also warten...

Samstagmorgen ging es los. Mit dem Schulbus und einem Team der Deutschen Schule.


Wir waren durchaus etwas aufgeregt. Keiner wußte, was uns in dieser Firma erwartete. Gab es wirklich ausreichend warme Decken und in welcher Qualität? Wir waren gespannt. Und so fuhren wir fröhlich schnatternd durch den meisten von uns unbekanntes Territorium nach Ruiru. Eine kleine Stadt im Nordosten von Nairobi. Dort gibt es, wie wir jetzt wissen, zahlreiche Großspinnereien. Und dann standen wir vor einem dieser großen und mächtigen Industrietore. Kein Mensch war zu sehen. Auf unser Hupen reagierte auch niemand. Als einzelne Privatpersonen wären wir wahrscheinlich alle wieder umgekehrt, aber gemeinsam harrten wir aus. Und wie durch Zauberhand öffnete sich das Tor nun doch nach einiger Zeit.

Nach ein paar Schritten durch den Innenhof durften wir eintreten in die Welt der Spinnerei. Und da waren sie. Unmengen an Decken und Bezügen, Kissen, Shukas (Massaitücher) und Schuluniformen. Und all das zu einem Drittel des üblichen Verkaufspreises. Nun legte sich auch unsere Anspannung und wir machten uns mit Freude an die Deckenauswahl.




                                Letztendlich haben wir 80 warme Wollfliesdecken erstanden.

Und die galt es nun an den Mann zu bringen. Also fuhren wir heute in die Starkid School. Das Wetter war passend. Besonders mies, kalt, bedeckt und nieselig.


Wir wurden aufs Herzlichste begrüßt. Und alles was dann kam zeigen die folgenden Bilder.


Einer der insgesamt zwei Schlafräume. Sieben Dreistockbetten in einem kleinen Raum (ca. 15 m2). In den meisten Fällen teilen sich jeweils zwei Kinder ein Bett. 



                                                    Manchmal braucht es keine Worte.....


Assante sana !!!




Montag, 2. Juli 2018

Rohrreiniger und Quecksilbergeschichten

Ja, es gibt tatsächlich Dinge, die glaubt man selbst nicht. Aber es gibt sie eben doch (nicht häufig, dafür gefühlt übermäßig in meinem verrückten Leben). Aber es gibt sie.

Ich habe ja auch gelernt hier in Afrika zu improvisieren. Ohne gehts eben nicht. So basteln wir zum Beispiel unsere Weihnachtskränze aus Bananenblättern, binden Gartenbesen aus Baumzweigen und trocknen Feuerholz bekanntermaßen aus Verzweiflung im Backofen.


                (hierbei handelt es sich übrigens um die Strom- und Glasfaserkabel, die uns versorgen)

Aber, ich wollte ja was ganz anderes erzählen: 
War ich doch letzte Woche auf der wunderbaren Abschlussfeier unseres Schulelternchores. Jeder hatte seine Liebsten und etwas Essbares mitgebracht.



Vor dem Trällern wurde natürlich geschlemmt. Satt singt es sich einfach besser. Der Wein tut da bekanntlich sein Übriges dazu.

Und da standen sie und lachten mich an. Wunderbare kleine Laugenzöpfe. Herrlich gebräunt, innen ganz butterweich.


Ach wie schmeckte das herrlich. Das ist ja immer so mit den Dingen, auf die man lange verzichten musste. Und natürlich waren wir alle am Rezept interessiert. Vor allem an der verwendeten Lauge. Das ist hier nämlich echt schwer. Baking Soda eignet sich zwar so leidlich, aber die Bräunung haut nicht hin. Die bleiben eben immer blaß. Aber diese Exemplare hier waren wie aus dem Bilderbuch und schmeckten herrlich. Allerdings nicht lange. Auf Nachfrage erfuhren wir nämlich, dass für diese Köstlichkeiten tatsächlich ROHRREINIGER als Lauge benutzt wurde. Wie bitte? Ja, es handelte sich um  hier im Handel erhältlichen schnöden Rohrreiniger. Zu unserer Beruhigung wurde uns obendrein versichert, dass dieser selbstverständlich (!) nur verdünnt zur Anwendung gekommen sei. Gott im Himmel.....   Ich kann ja mit vielen Improvisationen hier leben, aber das war dann doch zuviel des Guten. Ich hatte den ganzen Abend Sorge, dass ich mich nun innerlich auflöse. Mal davon abgesehen, dass hier in Afrika Rohrreiniger noch alles mögliche andere als Lauge enthält. Die nehmen es hier mit den "Zutatenlisten" nicht so genau.

Wie ihr seht, ich lebe noch. Aber falls euch irgendwann hier wunderbares und gut gebräuntes Laugengebäck angeboten wird, fragt lieber nach der Lauge.....

Ein anderes Problem ist zur Zeit der Zucker. Es gibt nämlich keinen. Alle Regale leer. Und woran liegt das? Sicherlich nicht am gesteigerten Verbrauch.  Obwohl hier natürlich bei der anhaltenden Kälte vermehrt heißer und süßer Tee konsumiert wird. Nein, tatsächlich sind Quecksilber, Blei und Kupfer der Grund. Diese wurden in tausenden illegal transportierten Zuckersäcken in hohen Konzentrationen nachgewiesen.


Hier liegen nun tatsächlich mehrere Probleme vor. Zum einen, die illegalen Transporte und die enorme Korruptionsfreudigkeit der hiesigen Verantwortlichen. Zum anderen, dass es soweit geht, dass hier aus Geldgier Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden.

Aber vielleicht hört man bald auch von dieser Seite  "war ja verdünnt...."


Freitag, 29. Juni 2018

SOS - Aktion Bettdecken


Eigentlich sollte das heute endlich mal einer der etwas entspannteren Tage vor den Sommerferien werden. Pustekuchen….
Erreichte mich doch ein Anruf aus der Schule, ob ich dringend vorbei kommen könnte. Nein, den Kindern ginge es gut, es gäbe etwas anderes zu bereden.
Und dann saßen wir da vor dem Sekretariat bei Kaffee und Kuchen. Der wäre uns allerdings fast im Halse stecken geblieben. Wurde uns doch von der recht verzweifelten Situation in der Starkids School berichtet. 

80 Kinder. Viele ohne Familien, im Boardinghaus (Blechhütten) der Schule lebend. Katastrophale Zustände. Kälte, vor allem Nachts. Viele Kinder krank. Husten, Schnupfen, Bronchitis.
UND KEINE DECKEN!  Nichts. Frieren in der Nacht. 

Wenn ich daran denke, wie leicht es für uns ist, den Kamin anzuzünden. Das unsere Sorgen tatsächlich nur feuchtes Feuerholz und die Auswahl zwischen den sechs Winterpullovern sind, die sich in unseren Schränken tummeln. An warmen Socken mangelt es uns auch nicht.
Und so wurde das Gespräch zur Krisensitzung. Brainstorming, wie man hier noch auf die Schnelle vor unseren Ferien helfen kann. Viele Ideen, von Newsletteraufrufen bis hin zur Tombola. Aber wie das alles so schnell organisieren? 

Und an diesem Punkt kam der Fußball ins Spiel. Das für diesen Abend geplante Public Viewing auf dem Schulgelände. Viel Zeit hatte ich nicht, genauer gesagt zwei Stunden bis zum Einlass. Also hieß es Ärmel hochkrempeln und loslegen. Infoschilder gebastelt, geeignete Spendenbox gesucht, Kinder motiviert und eingeschworen. 



Und was soll ich sagen, die Kinder waren großartig. Hartnäckig wie kleine Terrier sprachen sie jeden Vorbeikommenden an, erklärten die Situation und baten um Spenden.


 Und das, was die Deutsche Mannschaft auf dem Rasen vergeigt hat, das haben wir alle zusammen gerockt.

                                           37.440 Ksh
                                                  11 EUR    
                                                    5 US $

WAHNSINN  

Ich habe noch an diesem Abend den Kontakt zu einem Fabrikverkauf in der Nähe zu Nairobi bekommen und wenn alles gut geht (und am Ende wird immer alles gut) können wir nächste Woche 80 niegelnagelneue warme Bettdecken zu den Kindern in die Starkids School bringen. 

Die wahren Helden sind also nicht unsere Fußballer, sondern ihr.

Mittwoch, 27. Juni 2018

Von Dummköpfen, Gemüse und anderen Kuriositäten

Die Zeit rennt uns mal wieder davon. Und von den vielen "leeren" Stunden, wie zu Beginn meiner Zeit hier, sind nicht mehr viele geblieben. Mittlerweile muss ich mir meine Pausen freischaufeln. Und das ist auch gut so....

Aber, wo fang ich an. Vielleicht mit dem Schlimmsten. Hatten wir doch vor, diese Woche in eine High School hier in Nairobi zu fahren und 350 Mädchen mit den Sanitary Pads zu versorgen. Es war alles organisiert, die Direktorin der Schule (Miss Esther) angetan und begeistert, der Termin fix. Und dann kommt da  im letzten Moment noch so ein "übergeordneter" Direktor und bläst das Ganze ab. Begründung: er wünsche nicht, dass die Mädchen der Schule während der Menstruation Binden (jeglicher Art) benutzen. Diese könnten potentiell in Toiletten geworfen werden und diese dann verstopfen.
Und nein, das ist kein Scherz! Auch ein darauf folgendes Einzelgespräch mit diesem Herrn führte zu keinem Erfolg. Mädchen mit Menstruation haben gefälligst in der Schule nichts zu suchen.
Ich könnte mich jetzt unermüdlich über diesen Schwachsinn auslassen, aber ich lasse es. Ach, wenigstens eins noch:  so ein Dummkopf.....

Erfreulicher Weise hat sich aber eine andere Schule gemeldet. Diese werden wir dann Ende August/Anfang September besuchen.

Aber es gab auch noch andere Kuriositäten. Hatte ich mich doch vor einiger Zeit entschlossen, wöchentlich einen Korb Bio Gemüse liefern zu lassen. Das lief ja zu Beginn auch ganz gut, allerdings wurde das Gemüse immer kleiner. Also ich meine nicht, das der Korb leerer war. Nein, das Gemüse schrumpfte. Das Blattgrün nahm dafür an Volumen reichlich zu.




Wir haben uns dann entschlossen, wieder herkömmliches Gemüse zu kaufen. Nicht Bio, dafür allerdings töpfefüllend.

Ein anderes Thema sind Mogelpackungen. Nun regen sich ja in Deutschland viele darüber auf. Aber habt ihr sowas schon mal gesehen? Das ist übrigens eine Dose Kakaopulver.
Halb voll oder halb leer. Jeder wie er will.



Wir waren auch sehr erstaunt und hatten zunächst die Befürchtung, dass die Dose bereits vor unserem Kauf geöffnet und geplündert wurde. War aber nicht der Fall, wir haben nachgewogen. Stimmte alles.


Nebenbei habe ich auch eine neue Art der Erwerbstätigkeit entdeckt:


Da muss man erst mal drauf kommen. Da steht dieser Mann nun Tag für Tag an der Ampel und hält dieses Schild. Das Angebot gültig für den Zeitraum der Fußballweltmeisterschaft. Von den Spielen hat er nichts, von dem Pizzaangebot wahrscheinlich auch nicht.

Themenwechsel. Es geht um die Liebe. Unser Whisky hat sein Herz verloren. An eine Dame, welche zwei Hundehütten weiter wohnt. Leider führt die Läufigkeit der Auserwählten  zu Whiskys wiederholtem Ausreißen.


Manchmal treffen sich die beiden auf dem Zwischengrundstück. Was solls, die Nachbarn dulden es. Nun lassen wir also der Liebe ihren Lauf...

Und hier noch ein paar Bilder aus dem Medical Care Center:


hier machen wir die Schwangerenvorsorge - besser als nix


Sämtliche Schwangere werden bei ihrer ersten Vorstellung erstmal entwurmt. Es hat seine Gründe! Fünf Tabletten auf einmal, unter Aufsicht. Da kennen die Schwestern hier kein Pardon.


Das hier ist übrigens der Zahnarztstuhl aus dem Nebenzimmer. Manchmal nutzt ihn aber auch der Augenarzt, oder der der HNO-Arzt, oder oder oder.


                                              meine wunderbare Sprechstundenhilfe Felly


Und zum Ende bekam ich noch Besuch von Peter. Er schaut ein wenig mürrisch, ist aber eigentlich ein ganz freundliches Kerlchen.



Dienstag, 19. Juni 2018

Grüße aus dem Winterland

Hatte ich bereits erwähnt, dass es kalt ist? Auch wenn ich mich wiederhole, wir frieren. Ich schäme mich fast es zu sagen, aber uns ist bitterkalt. Bei 22 Grad! Heute habe ich das erste mal seit einem Dreivierteljahr meine Kleider gegen Jeans und Winterpullover ausgetauscht. Plus Schal! Das muss andere dermaßen irritiert haben, dass ich mir dreimal zur Begrüßung anhören durfte "Also, wenn DU Hosen und Pullover trägst, dann ist es wirklich kalt..."
Auch wenn es schwer zu glauben ist, ich verstehe die Afrikaner, die im Frühling in Deutschland in Daunenjacken rumlaufen.
Momentan sind wir jeden Abend dankbar für das Vorhandensein unseres Kamins. Wir nutzen ihn auch fleißig. Das durch den Regen stets feuchte Holz brennt allerdings nicht besonders gut. Was also tun? Wir waren kreativ und haben in Anbetracht unserer Zwangslage den Backofen zweckentfremdet.


Langsames Trocknen  bei Niedrigtemperaturgarstufe wirkt Wunder. Was so ein Backofen alles kann. Sollte in jedes Backbuch aufgenommen werden.

Auch Wärmflaschen haben Hochkonjunktur. Besonders gut sind die ollen alten aus Gummi. Stellt euch vor, mir wurde heute sogar ein Schulterwärmer angeboten. So einer, wie sie in den kostenlosen Zeitungsbeilagen in Deutschland beworben werden. Unattraktive Brauntöne und mit Stecker für die Steckdose. Ich hab dann ernsthaft daran gedacht, mir so eine Ganzkörperheizdecke zum Reinschlüpfen für die kalten Monate hier zuzulegen. Man sollte das den Leuten von diesen Firmen wirklich mal sagen. In Deutschland kaufen das nur alte Leute, oder keiner. Aber hier in Afrika würde sich ein riesiger Markt erschließen. Ist bloß noch keiner draufgekommen. Klingt ja auch irgendwie irre - Heizdecken für Afrika....

Innerlich wärmen wir uns an den Abenden mit Glühwein. Ich hatte irgendwo ganz hinten im Regal noch Nelken von Aldi gefunden. Nun haben sie endlich ihre Bestimmung gefunden und werden allabendlich in Rotwein ertränkt.

Und natürlich haben wir, wie ihr alle wahrscheinlich auch, das Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gesehen. Standesgemäß im Festzelt. Das macht hier schon Freude, wenn man sowieso
alle Mitfeiernden kennt.






Spaß hatten wir, geholfen hat es leider nicht. Hoffen wir auf den kommenden Samstag und ein besseres Spiel gegen die Schweden.




Donnerstag, 7. Juni 2018

von Maids mit Ambitionen, nackten Gärtnern und Kitengela

Tja, eigentlich wollte ich von unserem wunderbaren Ausflug nach Kitengela berichten. Aber wie das so ist...erstens kommt es anders..... Und so war ich in den vergangenen zwei Tagen mit anderen Dingen beschäftigt.

Unsere Maid Betty bereitete mir seit einigen Wochen Bauchschmerzen. Irgendwie hatte sie ihren Kopf immer woanders. Naja, kann ja mal vorkommen bei so jungen Dingern. Trotzdem hatte ich in den letzten Tagen vermehrt ein komisches Gefühl. Und dann sitz ich da so vorgestern am späteren Abend und lese das Internetz durch.....und was finde ich da?

Fotos von unserer Betty. Öffentlich und für jeden sichtbar. Sehr hübsch anzusehen. Kein Wunder, hatte sie doch auf den Fotos MEINE Kleider/Blusen/Shirts an. Auch mit dem Arrangement hatte sie sich Mühe gegeben. Ihre Unterlagen waren zumeist unsere Liegemöbel.
Da hatte ich sie nun vor mir. Die sich räkelnde und sehr entspannt dreinschauende Betty in meinen Klamotten auf unseren Betten. Ja, sie bevorzugt wechselnde Locations.
Meine Herren, das saß......

Nach drei Gläsern Rotwein und seelisch/moralischer Unterstützung durch Rayane hab ich ihr dann die fristlose Kündigung zugeschickt.

Aber es geht noch schärfer, glaubt es mir. Zum Trost bekam ich diese Geschichte erzählt:

Durch die hier oft zeitlich begrenzten Arbeitsverträge kommt es zu regelmäßigen Neubesetzungen bestimmter Posten. Oft werden dann auch die hier in Nairobi bewohnten Häuser samt Personal an die Nachfolger übergeben. Und so gab es eben auch diese eine Familie. Noch nicht lange hier im Land. Der Mann berufstätig, die Frau zuhause. Dieser Frau mißfiel (verständlicherweise) der zunehmend sehr unangehme Körpergeruch ihres Gärtners. Also meinte sie: "Moses, geh bitte duschen".
Tat Moses auch. Nach einer halben Stunde fand die Dame dann den frischgeduschten Gärtner nackt auf ihrem Bett drapiert. Ihr entsetztes "Moses, what are you doing here?" irritierte den nackten Moses nun auch. Bei den Vormietern wäre es nämlich so üblich gewesen. Wenn es hieß "Moses, geh duschen" wurde vorübergehend sein Aufgabenbereich erweitert.

Ich hab Tränen gelacht.
Und wieder einmal gelernt:  schlimmer gehts immer...

Mit den Bildern von Betty in meinen Kleidern werd ich leben können, aber diese arme Frau. Wie soll sie je den Anblick ihres nackten Gärtners in ihrem Bett vergessen können? Ich weiß es nicht, aber egal, diese Geschichte hat mich gestern gerettet. Und ehrlich gesagt muss ich immer noch kichern.

Aber die wunderbaren Bilder aus Kitengela will ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Nach nur anderthalb Stunden Autofahrt über teilweise heftige Buckelpisten, vorbei an Pavianen, Antilopen und Warzenschweinen, erreicht man eine andere Welt. Eine Künstlerkolonie, die fast märchenhaft anmutet.


















Schwer beeindruckt hat uns auch die riesige Hängebrücke. Nur aus Draht geflochten (auch der Boden). Und sehr sehr schwankend. Die Kinder waren da recht schmerzbefreit. Der Liebste und ich haben es allerdings nur ein paar Meter weit geschafft. Dann machten uns die Höhe und das Hin-und Herkippen mächtig zu schaffen. Mich hat das Schaukeln nach links und rechts auch irgendwie an unser Kanudesaster vor Sansibar erinnert. Da hab ich dann lieber auf ein nochmaliges Kentern, diesmal in schwindelerregender Höhe verzichtet und den Rückzug angetreten.



Die Kinder habens dafür für uns rausgeholt und sind begeistert ein zweites mal hin- und hergelaufen. Unfassbar!